26.
Sep

Spanda Yoga und Pranayama

An diesen beiden besonderen Abenden im November üben wir gemeinsam und sorgfältig Pranayama, so dass deine Lebenskraft frei fliessen kann.

Pranayama schenkt dir die Macht zu fliegen. Pranayama macht dich gesund. Pranayama erweckt die spirituelle Kraft in dir. Es macht den Geist still und mächtig, und du erfährst Glückseligkeit. Es ist wahr, wer Pranayama übt, wird ein glücklicher Mensch.

Bist du bereit? Ich freue mich auf dich! spandayoga/agenda

19.
Sep

Bunt und Grau: Yoga Herbstwochenende in den Bergen

Dieses gemeinsame Wochenende vom 9. und 10. November verbringen wir in der frischen Natur der nahen Glarner Berge. Wir werden uns nicht nur in der herbstlichen Natur bewegen, sondern uns selbst als bunten Teil davon erfahren! Passende Yogaübungen werden unser Programm begleiten. Dabei?

Melde dich an! spandayoga/agenda

17.
Jun

Wirkliche Wunder und Spandayoga

Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder! Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse. Aus „Bekenntnis einer Freundschaft“ von A. de Saint-Exupéry

Geht es dir auch so? Wenn ich in „altbekannten“ Yoga Haltungen nur ein winziges Detail verändere und die Ausrichtung präzisiere, schwups, verändert sich diese ganze Asana. Vielleicht nur wenig im Aussen sichtbar, doch in meinem Innern verändern sich Welten! Die Yogahaltung bekommt dadurch mehr Sinn und mein grosser Respekt vor dem Wunderwerk Körper wächst und wächst …

Geht es dir auch so? Dann bist du in meinen Yogastunden genau richtig! spandayoga/agenda

20.
Mai

In Frieden

Wir können nur dann in Frieden leben und in Frieden sterben, wenn wir uns unserer Rolle ganz bewusst werden, und sei diese auch noch so unbedeutend und unausgesprochen. Das allein macht glücklich.

aus „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry

7.
Mai

Kaivalya

Diese Woche wurde ich kurzfristig aus dem Arbeitsplan gestrichen. Eine jüngere Mitarbeiterin, die dringend mehr Geld brauche, hat mich diese Woche verdrängt. Schlagartig fühle ich mich alt. Zum alten Eisen gehörend und nicht mehr gebraucht.

Es kostete mich viel Kraft, darin etwas Gutes zu sehen … Wie auch immer, kam mir gestern Abend ein Kommentar zu Patanjalis Yoga Sutras in die Hände. Oh ja, ich habe heute, an meinem ungewollt freien Tag, diesen Kommentar verschlungen! Patanjalis Yoga Sutren wirken wie Balsam und ich freue mich auf meinen weiteren Yoga Weg.

Sutra III,50: „Wenn man sogar von der Bindung an die aussergewöhnlichen Wirkungen des Yoga losgelöst ist, entsteht, im Schwinden des letzten Keim des Übels, die ursprüngliche Freiheit.“

Vielleicht bedeutet die Vollkommenheit etwas ganz anderes, als ich zu Beginn des Yogaweges glaubte. Dieses Sutra macht deutlich, dass echte Vollkommenheit darin besteht, nicht mehr nach Vollkommenheit streben zu müssen. Die wahre Vollkommenheit des Yoga ist in der Rückkehr zu einer ursprünglichen Natürlichkeit zu finden. Es geht um das Erwachen der ursprünglichen Möglichkeiten des Menschseins, der Entdeckung der ursprünglichen Menschlichkeit. Die letzte Perspektive des Yogaweges ist die Vollkommenheit von Kaivalya, die ursprüngliche Freiheit im Leben der Einfachheit im Hier und Jetzt.

nach „die Yoga-Sutras im Alltag leben“ von Eckart Wolz-Gottwald

7.
Mai

Die schönste Freude

Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

aus „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry

6.
Mai

Die Weite der Seele

… wichtig allein ist die Weite der Seele – der Seele mit ihren Wettern, ihren Bergen, ihren Einöden des Schweigens, ihren Schneeschmelzen, ihren Blumenhängen, ihren schlafenden Wassern: All das ist eine unsichtbare und erhabene Bürgschaft. Und auf ihr beruht dein Glück und du kannst dich nicht mehr davon trennen.

aus „die Stadt in der Wüste“ von Antoine de Saint-Exupéry

3.
Mai

Spanda Yoga und Schlehe

Wer kennt es nicht, das strahlend weisse Blütenmeer von Schwarzdorn oder Schlehe? Wie süss es da riecht… und wie die Bienen summen!

Die Natur strotzt vor Kraft – reinen weissen Frühling! Eine regelmässige Yogapraxis kann dir helfen, dich von dunklen Altlasten zu trennen. Muster, die schon längst unpässlich, aber bequeme Gewohnheiten sind, hinter dir zurückzulassen, Schritt für Schritt dein wahres Selbst aufzudecken und ganz in deine strahlende Kraft zu kommen!

Zurück zur Schlehe: Bereits die alten Germanen wussten um die Schutzwirkung der Schlehe: Zusammen mit Weißdorn bildete sie die ersten Gartenhecken, die Apfelbäume und Kräuter vor Wildfraß schützten. Aus dem indogermanischen Wort „gher“ = fassen entwickelte sich „ghortos“, das wörtlich mit „das Eingefasste, das Eingefriedete, das Geschlossene“ zu übersetzen ist, und daraus das Wort Garten.

Auch zauberabwehrende und weissagerische Kräfte wurden der Schlehe mancherorts zugesprochen.

2.
Mai

Man muss Geduld haben

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Aus einem Brief von Rainer Maria Rilke „an einen jungen Dichter“

25.
Feb

Yoga und unser Schlaf

An diesem Sonntag Ende April befassen wir uns mit Yoga Asanas und Pranayama und deren Anpassung an die Tageszeit, so dass Yoga einem gesunden Schlaf förderlich ist. In einem zweiten Teil erfahren wir, welche Heilpflanzen Entspannung und Schlaf begünstigen. Bist du schon immer an natürlichen Heilmitteln interessiert?

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15.
Feb

Spanda Yoga Frühlings-Special

Es knackt im Unterholz, die Knospen, die seit Spätherbst ausharren, treiben kräftig – der Frühling spriesst und mit ihm öffnen sich all unsere Sinne!

Bist du bereit für den Frühling? In einer dreiteiligen Serie biete ich dir ein Yoga-Special an, das dich sowohl gut im frischen Frühling erdet wie auch dein Herz weit und liebevoll öffnet. Gwundrig? Sei dabei!

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7.
Jan

Spanda Yoga neu im Maibrunnen in Hombrechtikon

Ich kann es kaum erwarten! Diesen Mittwoch, den 9. Januar, nehmen wir unsere gemeinsame Yoga Praxis wieder auf… im nigelnagelnoie Ruum im Maibrunnen, mit Aussicht auf die Berge und den Zürichsee!
Bisch debi? Unsere Stunden finden um 8.45h, um 18h und um 19.45h statt. Ich freue mich! spandayoga/agenda

5.
Jan

Zum neuen Jahr!

Zum Jahresende 2018 hin habe ich mich in die Stille zurückgezogen. Auf drei gefalteten Decken sitzend, habe ich meinem Atem gelauscht, bin tief in mich gegangen und habe meditiert. HEUTE möchte ich es nicht versäumen, euch allen von Herzen ein grossartiges neues Jahr 2019 zu wünschen!

„Die grosse Verwandlung vollzieht sich in kleinen Schritten. Setze jeden Tag einen Stein, verlasse den Bau nie und das Gebäude wird wachsen. Kämpfe an gegen Zweifel und Trägheit. Halte deinen Geist stets wach. Beobachte, begreife und liebe!“

Drukpa Rinpoche

9.
Dez

Mit Spanda Yoga die persönliche Balance finden

Eine regelmässige Yogapraxis lädt uns dazu ein, mit scheinbar Gegensätzlichem zu experimentieren und immer wieder neu die persönliche Balance zu finden.

Wenn wir eine Asana kraftvoll, ausgerichtet und zentriert ausüben, schützt uns diese bewusste Ausführung vor Verletzungen und Ueberdehnungen. Die präzise Ausrichtung kann uns ebenso helfen, unserer Kraft und Mitte bewusst und mental widerstandsfähiger zu werden. Und genau diese Mitte hilft uns, offenherzig und mit einem Augenzwinkern durchs Leben zu gehen!

 Sthira sukha asanam „die Körperhaltung soll fest und angenehm sein“ (Patanjali 2.46)

23.
Nov

Calendula, die Ringelblume

Die krautig wachsende Ringelblume blüht von Juni bis … November! Die Ringelblume speichert die Sommer-Sonnenkraft und vermag sogar der Novemberkälte zu trotzen. Ihr warmes Wesen ist ganz auf das Verheilen von Wunden ausgerichtet. Sieh dir diese Farbe an und lasse die intensive Wärme auf dich wirken!

21.
Nov

Spanda Yoga im November

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus; 
alles fällt in Sinnen.

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,

träumen Mensch und Erde.

Christian Morgenstern

 
23.
Sep

Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche und Yoga

Für mich ist der September einer der schönsten Monate des Jahres! Allmählich erlischt die Kraft des Sommers und geht über in herbstliche Reife. Die übermütigen Hochsommerwochen mit ihren vielen Erlebnissen am Wasser oder in den Bergen ziehen noch einmal vor meinem inneren Auge vorbei. Ich mag sogar die leise Wehmut, die sich in mir ausbreitet, währenddem ich die frische Leichtigkeit des Sommers zurücklasse.

Ein Gefühl der Sättigung und des Abschliessens breitet sich in mir aus. Mit dem Abschied von der warmen Jahreshälfte wende ich mich mehr nach Innen. Leise freue ich mich auf die kühle und klare Luft im Herbst, sie wird mich in Yoga Asanas unterstützen und durch Pranayama und Meditation begleiten.

11.
Aug

Spanda Yoga und die Ruhe der Berge

„Ich bin dann mal weg“ – nein, nicht auf einer exotischen Insel, mich locken die nahen Berge. Ich liebe es, frühmorgens durch stotzige Bergwälder aufzusteigen und mich danach einen lieben langen Tag auf Bergwiesen zu vertun. Den Himmel und das Spiel der Wolken zu beobachten oder die wechselnden Farbschattierungen der Bergwiesen vom Frühling über den Sommer zum Herbst.

Gerne setze ich mich auf sonnengewärmte Steine oder auch mal ins grüne Gras (auch wenn es sticht) und lasse nicht nur meinen Atem, sondern auch meine Gedanken ruhiger werden. Sanft schliesse ich die Augen und fühle… Nicht nur die angenehmen Gefühle, die „guten“, ich übe mich darin, alle Gefühle, die sich zeigen wollen, anzunehmen. Uebe mich darin, die „schlechten“ Gefühle wie Wut, Zorn oder Neid nicht zu erklären oder gar zu rechtfertigen – nein, ich lasse sie zu, auch wenn sie mich die eine oder andere Träne kosten.

Und wie die sich ständig verändernden Wolken am Himmel verändern sich auch meine inneren Wahrnehmungen.

Getragen von Mutter Erde, dem Fluss des Lebens vertrauend, öffnet sich das Herz und ich frage nicht mehr nach dem Sinn des Lebens, sondern sehe Sinn in jedem bewussten Schritt auf meinem Weg.

Sat Nam

7.
Aug

Spanda Yoga und der feurige Hochsommer

Der glühende Hochsommer, die Hitze und der Groove von vier Tagen Yoga, Meditation und Handpan spielen auf der sagenumwobenen Rigi bewirken grad enorm viel bei mir! Stehe ich auf meine Füssen? Oder stehe ich gar auf der Erde und fühle, wie Mutter Erde mich trägt?

Die Hitze ermutigt mich, in die Stille zu kehren, nach innen zu lauschen, um bewusster in meine eigene Kraft zu treten. Ich lasse los, schüttle ab, was längt nicht mehr zu mir gehört und vielleicht gar nie das meine war!

Zögernd versuche ich, der Handpan Töne zu entlocken – oder gar eine Melodie? Die zu Beginn leisen Töne der Handpan bestärken mich darin, zu sein und zu wirken. Ich spiele mutiger…

„Laugh because that is your purpose in life. Love because that is what you came here for. Shine because that is important. Share because that is demanded of you.“ (Yogi Bhajan)

28.
Jul

Entspannung und Innehalten im Sommer

Wow, dieser Sommer!

Ich denke, er lehrt uns, auch mal nichts zu tun. Glühende Hitze, weit und breit kein Tropfen Regen in Sicht… wir müssen sparsam umgehen. Sparsam mit unserem Wasserverbrauch und sparsam mit unseren eigenen Ressourcen.

Schaffst du es, dich in deinen Sommer-Ferien zu entspannen? Schaffst du es, im Sommer-Alltag hie und da zu relaxen?

Wir sind ständig in Bewegung, auch wenn wir uns ausgebrannt und ausgezehrt fühlen und unsere innere Balance verloren haben. Ich schließe mich da nicht aus. „Ich bin so schlapp“, sagen wir, wenn wir uns erlauben, für zehn Minuten die Füße hochzulegen oder uns gar eine Massage gönnen. Aber nein, wir arbeiten tagtäglich und überschreiten dabei oft unsere Grenzen. Auch die Ferien sind klug geplant und von Aktivität geprägt.

Haben Entspannung und Innehalten keinen Wert? Sollten wir nicht viel mehr Zeit in sie investieren? Schaffe dir diesen Sommer besondere Inseln der Ruhe, Inseln zum Abhängen ohne Reue. Möglichkeiten, dich mit der Natur zu verbinden und zu erden, in der Stille Kraft zu tanken und die Balance zu halten. Nimm dir die Zeit!

 

11.
Jul

Spanda Yoga und die Leerheit

Leerheit? – warum die Leerheit? Und grad jetzt, mitten im Sommer, in der Jahreszeit der goldigen Fülle?

Letztes Wochenende habe ich im Meditationszentrum Ganden Chökhor über Churwalden verbracht. In einer kleinen Gruppe haben wir uns zwei Tage zusammen mit Dr. Martin Kalff dem Herzsutra gewidmet und über die Leerheit, den Kern des Herzsutras, meditiert.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Meine Erfahrungen in der meditativen Stille lassen sich kaum in Worte fassen. Einzig mein Sankalpa lässt sich formulieren: Ich gehe dem inneren Ruf nach, gebe der Stille Raum, lausche der Leere zwischen die Blütenblätter – und anerkenne die Leerheit in Allem.

Om Shanti

Diese seltene Nelke, die Prachtnelke, habe ich in der Nähe des Mediationszentrum entdeckt

 

21.
Jun

Sommer-Sonnenwende und Johanniskraut

Die Sonne ist heuer auf dem höchsten Stand und die gesamte Natur feiert ihren Höhepunkt, sie zeigt sich in einer verschwenderischen Fülle an Blüten und Früchten. An sonnigen Lagen blüht bereits das Johanniskraut.

Das Johanniskraut bringt mit seinen feinen, warm gelben Blütenköpfen Licht und Sonne in die Seele der Menschen und es vertreibt Niedergeschlagenheit und schwere Gedanken.

Johanniskraut hat von allen Heilpflanzen die stärkste Beziehung zum Licht (1). Es unterstützt uns darin, Licht aufzunehmen und in Nervenkraft umzuwandeln, das Nervensystem wird ausgeglichen und stabilisiert. Johanniskraut kann als natürliches Antidepressivum wirken.

(1)  R. und H. Kalbermatten in „Pflanzliche Urtinkturen, Wesen und Anwendung“

7.
Jun

Mut und Vertrauen auf dem Yoga-Weg

Herausforderungen auf dem persönlichen Weg anzunehmen, erfordert Mut und Vertrauen.

Sowohl „äussere“ Herausforderungen oder Hindernisse wie auch „innere“ Herausforderungen: Es braucht Mut, Gefühle anzunehmen, so wie sie gerade sind, vorbehaltlos hinzuspüren und uns mit ihnen zu verbinden. Es braucht Mut, unser Herz zu öffnen, unsere eigene Verletzlichkeit zuzulassen und ebenso als eine wunderbare Kraft wahrzunehmen, die uns ehrlich und authentisch macht.

Es braucht Vertrauen, dass die Herausforderungen dazu da sind, uns wachsen zu lassen: Unsere dicke Haut abzustreifen und aufzubrechen, um das Leben in all seiner Schönheit, Tiefe und Lebendigkeit zu erfahren.

Namaste

 

28.
Mai

Hindernisse?

Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu persönlichem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.

Milarepa

24.
Mai

Achtsame Asana Praxis

Viele Menschen behaupten von sich, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Im Sinne von Achtsamkeit solltest du stolz auf dich sein, wenn du es schaffst, dich einer Sache ganz bewusst zu widmen!

Beginne jede Yoga Haltung, wie auch jede Tätigkeit, ganz bewusst. Konzentriere dich auf die Asana, lasse dir Zeit und Raum, spüre hin und beende die Asana ebenso bewusst.

Je mehr du mit den Gedanken schon bei der nächsten Sache bist, desto höher dein Stresspegel, und die Gefahr steigt, dass du Fehler machst oder dich verletzt.

Achte dich stets auf dein körperliches Befinden und deinen Atem und lass jede Yoga Haltung aus deiner Mitte entstehen und wachsen.

11.
Mai

Achtsam sein

Wie wahr!

„Wir versuchen, uns die Dinge zurechtzulegen und dem Geschehen immer einen Schritt voraus zu sein, statt zu spüren, wie die Dinge wirklich sind.“

Jon Kabat-Zinn

3.
Mai

Spanda Yoga und Weissdorn

Im Frühling verzaubert der Weissdorn die Landschaft in ein weisses Blütenmeer. Als typische Heckenpflanze geniesst er eine besondere Anwendung in vielen Brauchtümern. In einem Gebet, das 1500 v.Ch. niedergeschrieben wurde, wird der Weissdornbusch gebeten, Böses, Unreines und den Zorn der Götter vom Menschen zu nehmen (1).

Der Weissdorn zeigt uns, dass viele Entwicklungen im Leben nicht geradlinig verlaufen, sie werden immer wieder behindert und nehmen einen anderen als den geplanten Weg (2). Das Leben hält sich nicht an unsere Pläne!

Es kommt zu Situationen, die kurzfristig keine Resultate zeigen. Wenn wir diese Stauungen annehmen und einer höheren Kraft vertrauen, wird seelisches Wachstum möglich: Aeusserliche Stagnationen, Verzögerungen im Fluss des Lebens sind Voraussetzung für das Entstehen frischer Impulse und Kreationen. Wenn wir die Besinnung in der Stille annehmen oder gar suchen, tun sich im Herzen neue Wege auf, die unser Leben auf eine höhere Stufe führen. Wir öffnen uns für die weise Führung des Herzen.

Weissdorn wie auch eine regelmässige Yoga-Praxis vermitteln neue Lebensimpulse. Sie lassen die Gefühle fliessen, schenken Vertrauen und lösen dadurch auch seelisch bedingte Druckgefühle. Und wenn ich an meine kürzlich Reise von Grenoble in die Provence denke, durch eine Landschaft, die blütenweiss glänzte, hör ich nicht nur das Summen der Bienen in meinen Ohren, ich hab auch die besondere Weissdorn-Süsse in der Nase – und mein Herz geht weit auf.

(1)  Coco Burkhard in „Alles aus Wildpflanzen“                                                                     (2)  R. und H. Kalbermatten in „Pflanzliche Urtinkturen, Wesen und Anwendung“

18.
Apr

Yoga aus Sicht der Spiraldynamik®

Yoga Asanas aus Sicht der Spiraldynamik® stehen im Zentrum des Yoga Specials vom 2. Juni 2018 „Asana intensiv und präzis“. Wir befassen uns mit dem natürlichen Bauplan des Körpers und setzen dieses Wissen achtsam um, so dass du sowohl Stabilität wie auch Leichtigkeit in den Asanas erfahren wirst. Im ersten Teil dieses Specials konzentrieren wir uns auf die Anatomie der Füsse, auf die Beinachse und auf eine stabile Balance in Stehhaltungen, im zweiten Teil des Specials üben wir die Länge der Wirbelsäule und beziehen den Brustkorb und Drehhaltungen mit ein.

„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat darin zu wohnen“

Theresa von Avila

Mehr Infos auf spandayoga/agenda

12.
Apr

Spanda Yoga und Japa Meditation

Mit der Malakette meditieren: So geht die Japa Meditation

Vielleicht geht es dir ab und zu gerade ebenso wie mir. Wenn mir etwas Aufwühlendes passiert ist, fällt es mir schwer, mich meiner Meditationspraxis hinzugeben und Stille zu erfahren. Ich sitze auf meinem seidenen Meditationskissen aus Kathmandu, versuche konzentriert zu meditieren… und entferne mich mit jeder Anstrengung noch weiter von der ersehnten Stille.

Da wirkt die Japa Meditation Wunder! Dazu brauche ich nichts mehr als meine persönliche Mala, welche aus 108 Perlen und einer Guruperle besteht. Ich setze mich an ein ruhiges Plätzchen, achte auf eine aufrechte entspannte Sitzhaltung und nehme meine Mala in die Hand, lege sie über den Mittelfinger und berühre die erste Perle nach der Guruperle mit Daumen und Mittelfinger. Nun schliesse ich meine Augen, fokussiere mich und beginne, mein Mantra zu rezitieren. Dabei schiebe ich die erste Perle weiter. Nun wiederhole ich mein Mantra und schiebe die zweite Perle weiter… bis ich nach 108 Perlen wieder bei der Guruperle angelangt bist.

Ein Mantra ist eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder ein heiliger Vers. Mantren sind „Klangkörper“ einer spirituellen Kraft, die sich durch Rezitieren im Diesseits manifestieren.

Mögliche Mantren sind:

SAT NAM: wahre Identität. Dieses Mantra erinnert dich an dein höheres Selbst

SA TA NA MA: Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt

OM

OM MANI PADME HUM: Oh du Juwel in der Lotusblüte. Dieses Mantra erinnert dich an den Juwel in dir.

Ebenso kannst du eine persönliche Affirmation für deine Japa Meditation wählen, z.B. „ich bin Licht“, „ich bin Liebe“. Falls dir kein persönliches Mantra geweiht wurde, probierst du verschiedene Mantren aus und wählst für dich ein Mantra, das sich gut anfühlt!

Versuche täglich zu meditieren. Die Schwingung deines Mantra geht tief in dein Unterbewusstsein und du wirst dein Mantra oder deine Affirmation in dein Leben integrieren.

 

7.
Apr

Yoga Wochenende in der Engelscheuer

Ob unter Engeln, Devas oder Boddhisattvas… komm vom 22. bis zum 24. Juni 2018 mit in unser Yoga Wochenende in der wunderbaren Engelscheuer! Nebst Yoga Asanas, Pranayama und Meditation werden wir uns mit der altindischen Lehre der vier Purushartas befassen. Diese Lehre hilft dir, vier wichtige Aspekte im Leben auszugleichen und zu deiner Balance zu finden. Unsere persönlichen Erkenntnisse werden wir bei langen Spaziergängen über Wiesen und durch Wälder und beim ruhigen Verweilen im grossen Garten festigen!

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30.
Mrz

Frisches Grün im Frühlingsholz

Soeben bin ich von einem ausgedehnten Oster-Waldspaziergang zurück und hab viel frische Luft, Sonne und erstes Grün getankt! Durch tiefe ruhige Atemzüge im Wald hab ich meine tägliche Pranayamapraxis ergänzt und im Hui sind die Müdigkeit und die Hals- und Gliederschmerzen, die mich seit gestern plagen, verflogen.

Ja, ich hab mir heute vorgenommen, mein tägliches Pranayama, das ich morgens auf meiner dunkelblauen Yogamatte praktiziere, durch regelmässige Waldspaziergänge zu bereichern! Was erdet meinen umherschweifenden und suchenden Geist mehr als ein weicher Waldboden?

Um meinen Vorsatz kräftig zu unterstreichen, hab ich mir auch gleich eine grüne Kur verschrieben: Bärlauch (Allium ursinum)!

Bärlauch besitzt eine grosse Heilkraft als Frühlingspflanze (R. und H. Kalbermatten in „Pflanzliche Urtinkturen, Wesen und Anwendung“). Er überwindet kältebedingte Stauungen und Verhärtungen in Körper und Seele und durchdringt Gewebe und Gelenke mit seiner Frühlingslebenskraft. Bärlauch versorgt die Blutzirkulation mit neuer Energie, ist ein starkes Blutreinigungsmittel, und regt die Willenskraft und den Tatendrang an – Frühling willkommen!

Ich werde meine grüne Kur vorerst mit frischen Blättern im Salat beginnen, bevor ich mich an Bärlauch-Pesto oder Suppe wage.

5.
Mrz

NEU! Spanda Yoga zmitzt in Uerikon

Ab dem 21. März – Frühling! – biete ich jeweils am Mittwoch Vormittag und Abend Yoga in kleinen Gruppen zmitzt in Uerikon an.

Die Konzepte der Spiraldynamik ® lehren mich unaufhörlich, Yogahaltungen sorgfältig und achtsam auszuüben, und das regelmässige Praktizieren von Pranayama berührt tiefe Schichten meines Inneren. Ich freue mich, mein vielfältiges Wissen und meine persönliche Erfahrung als Spiraldynamik ® Medical Yoga-Lehrerin in kleinen Yogagruppen in einem hübschen Weinbauernhaus in Uerikon weitergeben zu dürfen.

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11.
Feb

Pranayama im Hatha Yoga

Pranayama sei der Kern des Hatha Yoga, so schreibt Ralph Skuban in seinem neusten Buch Pranayama. Auch diese Praxis ist auf die Befreiung des Menschen und die endgültige Erlösung vom Leid – Moksha – ausgerichtet. Wo der Atem aufhört, wo Prana zum Stillstand kommt, da hört der unablässige Verstand auf uns zu dominieren. Dies führt die Sinne zur Ruhe und wir beginnen, nach innen zu lauschen und einen sanften Klang – Nada – wahrzunehmen.

Dieses Wochenende habe ich bei Hridaya Hervé Loosli den dreiteiligen Pranayama Lehrgang in Bern abgeschlossen und meine neuen Erfahrungen mit Pranayama lassen sich kaum in Worte fassen! Ich habe mich mit den kräftigen reinigenden Atemübungen angefreundet und mich seit einigen Wochen auf die Vayus – Winde – konzentriert. Während ich in den Atemübungen diese Vayus als Lichtstrahl und Bewegung in meinem Körper visualisiere, spüre ich ein Weiten in meinem Innern, eine Aufrichtung und Leichtigkeit.

Pranayama ist mehr als eine Vorbereitung zur Meditation! Neugierig bin ich tief in mich eingetaucht, habe ent-deckt und ent-faltet und bin meinem wahren Selbst, Atman, näher gekommen. Hridaya, hab vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Lehrgang!

7.
Feb

Pranayama und Vayus

Im Yoga Special vom 6. April 2018 praktizieren wir reinigende Atemübungen, so dass Prana – unsere Lebenskraft – in den feinstofflichen Nadis frei fliessen kann. Wir konzentrieren uns auf die Vayus – Winde – im Pranakörper, visualisieren diese und reichern unser Prana an.
Regelmässiges Praktizieren von Pranayama lässt den Atem tiefer und weicher werden, dein Geist wird allmählich still.

„Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist“ (Patanjali Yoga Sutra 1.2)

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Sei dabei, ich freue mich auf dich!

12.
Jan

Lass uns beharrlich üben! Die vier Elemente rechter Rede

Liebevolles, wahrheitsgemässes Sprechen kann anderen Freude und Frieden bringen. Doch wir brauchen viel Uebung darin, denn wir sind uns nicht gewöhnt, uns so zu äussern. Oft wird in unserem Umfeld auf eine Weise gesprochen, die Begierde, Unsicherheit oder Wut hervorruft, und wir gewöhnen uns schnell daran, auch so zu reden. Wahrheitsgemäss und liebevoll zu sprechen bedarf der Uebung.

Im Buddhismus kennt man die 10 Boddhisattva Uebungswege. Boddhisattvas sind Wesen, die sich der Aufgaben verschrieben haben, das Leiden aller Lebewesen lindern zu helfen. Ein Boddhisattva ist ein erleuchtetes Wesen. Er oder sie spricht liebevoll und freundlich und hört mitfühlend zu.

Jeder kann ein Boddhisattva werden, wenn er oder sie sich darin beharrlich übt!

Dies sind die vier Boddhisattva Richtlinien für die Rechte Rede:

– Sprechen Sie die Wahrheit. Lügen oder verdrehen Sie die Wahrheit nicht.

– Uebertreiben Sie nicht.

– Seien Sie konsequent. Das bedeutet, kein doppelzüngiges Gerede.

– Verwenden Sie eine friedvolle Sprache.

 

Nach Thich Nhat Hanh, „achtsam sprechen, achtsam zuhören“

1.
Jan

Auf ein rundum lichtes neues Jahr!

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich kleiner machst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Wir sollen alle strahlen wie die Kinder.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, befreit unsere Gegenwart andere ganz von selbst.

Nelson Mandela

25.
Dez

Die zwölf Raunächte

In den zwölf Raunächten zwischen Weihnachten und Dreikönig zeigt sich die Tradition einer zwölftägigen Festzeit im Mittwinter. Es ist eine Zeit der Reinigung, des Wandels und des Neubeginns.

Der Jahrestiefstand der Sonne, der der Winter-Sonnenwende folgt, ist in jeder Mythologie ein magisch-mystischer Zeitraum. Bei den Germanen weben die drei Nornen Urd, Verdandi und Skuld – zuständig für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – die Lebensfäden der Menschen. Im keltischen Kult finden sie ihre Entsprechung in den drei Bethen Ambeth, Wilbeth und Borbeth. Im Christentum wiederum wurden aus ihnen die drei heiligen Frauen Barbara, Katharina und Margarethe. Die drei Frauen sind immer ganz eng mit der Natur verbunden, sie sind Hüterinnen der Natur. Auch stehen sie für die Urkraft des Weiblichen und haben eine besondere Schutzfunktion für Frauen und Kinder.

Lass uns die mystische Zeit zwischen den Jahren für persönliche Rituale nutzen, über das alte Jahr zu sinnieren und uns Schutz für das neue zu wünschen! Mögen die Raunächte uns unterstützen, dankbar zu sein, zu verzeihen und loszulassen!

nach Christine Fuchs, Räuchern – im Rhythmus der Jahreszeiten

21.
Dez

Spanda Yoga und der Kreis der Jahreszeiten

Die Zeit des tiefsten Sonnenstandes im Jahr wird auch Mittwinter genannt. Unsere Ahnen fühlten sich zu diesem Zeitpunkt mitten im Winter!

Die Winter-Sonnenwende hat ihren Ursprung in germanischen Kultkreisläufen, der 21. Dezember entspricht dem Jul-Fest, das die Germanen zwischen dem 21. Dezember und Anfang Februar feierten. Am Jul-Fest löschten sie das Feuer im heimischen Herd und im Hof, um von einem gemeinsam entzündeten Ritualfeuer einen neuen glühenden Scheit ins Haus zu holen. Das Jul-Fest war kein einziges Fest von nur einer Nacht, sondern das Ineinandergreifen verschiedener Dankes-, Sonnen-, Toten- und Fruchtbarkeitsrituale.

In der germanischen Mythologie war das Jul-Fest Startschuss für Wotan, den mächtigsten Gott im Götterhimmel. Jetzt drängt es ihn, mit seinem Heer aus Naturgeistern und verstorbenen Seelen in einer wilden Jagd durch die Raunächte zu reiten. Wotan hat eine wichtige Aufgabe: die Sonne aus der Unterwelt zu befreien!

Das weibliche Gegenüber von Wotan ist Hel, die als einstige Vegetationsgöttin in die Unterwelt eingezogen ist und dort über die Toten wacht. In Märchen und Sagen begegnet sie uns als Frau Holle, als Precht, die wilde Precht oder Berta. Ihre Zuständigkeiten umfassen das gesamte Spektrum menschlichen Daseins: Sie bringt Fruchtbarkeit und neues Leben genauso wie den Tod. Sie beherrscht die vier Elemente, die vier Jahreszeiten und das Wetter. Sie sorgt für Ruhe unter dem Schnee und nimmt Menschen, Tiere wie Pflanzen mit sich unter die Erde, um dort Kräfte zu sammeln und alles zu erneuern. In den Raunächten wird ihre Verbindung zu den Nornen, den Spinnerinnen des Schicksals, deutlich: Auch Frau Holle hält die Fäden in den Händen, um daraus Menschenschicksale zu spinnen und zu weben.

nach Christine Fuchs, Räuchern – im Rhythmus der Jahreszeiten

15.
Dez

Spanda Yoga Necessaires

Ja, auch wir haben haben uns gesagt, dieses Jahr aber bitte wirklich keine Geschenke… und trotzdem möchte ich meiner liebsten Schwester, meiner besten Freundin etwas kleines, ganz von Herzen schenken. – In der Spanda Yoga Manufaktur fertige ich laufend die beliebten Spanda Yoga Necessaires an, nicht nur für die Yogatasche, nein auch in deiner Handtasche, im Turnsack oder im Rucksack leisten diese hübschen Necessaires beste Dienste. Frag mich ungeniert nach den vorhandenen Modellen an!

5.
Dez

Pranayama und regenerative Yoga Asanas

In diesem Yoga Special üben wir ein sanftes Pranayama und erfahren eine neue tiefe Dimension unseres Seins. Dabei wird der Atem zu nichts gezwungen, es soll weder Anspannung erzeugt noch Atemnot gefühlt werden! Anschliessende regenerative Yogahaltungen öffnen und weiten den Brustraum und wir erfahren unseren Herzraum frei und entspannt. Sei dabei und lass dich auf diese wertvolle tiefe Erfahrung ein!

Mehr dazu auf spandayoga/agenda

30.
Nov

Asana intensiv und präzis

„Your body is your temple. Keep it pure and clean for the soul to reside in.“  (B.K.S. Iyengar)

Yoga Asanas aus anatomischer Sicht, basierend auf der Spiraldynamik ®, stehen im Zentrum der aktuellen Yoga Specials Asana intensiv und präzis. Wir befassen uns mit dem natürlichen Bauplan des Körpers und setzen dieses Wissen achtsam und wohlwollend in Yogahaltungen um. Im ersten Special konzentrieren wir uns auf die natürliche Länge unserer Wirbelsäule und in Stehhaltungen auf eine stabile Balance, im zweiten Special beziehen wir den Brustkorb und Drehhaltungen – ein offenes Herz – mit ein.

Sei neugierig, mehr dazu auf spandayoga/agenda

27.
Nov

Spanda Yoga und Pranayama

Die grosse Kraft des Atems macht Menschen durch Sammlung, Lenkung und Einsatz seiner seelischen Kräfte schöpferisch. Pranayama lässt Yogis in ihrer Selbsterfahrung weit über das hinausgehen, was der in einer konventionellen Lebensweise befangene Mensch kennt!

Regelmässiges Praktizieren von Pranayama Übungen lässt den Atem länger, weicher und gleichmässiger werden. Dabei wird der Atem zu nichts gezwungen, Pranayama ist keine Anstrengung! Es soll weder Anspannung erzeugt, noch Atemnot gefühlt werden – die Atemtechniken und das Setzen der Bandhas führen dazu Prana zu speichern, so dass alltägliche Aufgaben und Anforderungen mit innerer Stärke und positiver Ausstrahlung gemeistert werden.

Prana ist Lebensenergie, die alle Formen des Universums durchwirkt, die auch den Menschen erfüllt und seine Lebenskraft steigert.

Om

5.
Okt

Spanda Yoga in der Natur

Yoga und Natur sind für mich unzertrennlich. Die Philosophie des Yoga lehrt uns, uns von der Identifikation mit unserem Ego zu lösen, um unser wahres Selbst, unsere individuelle Seele Atman zu erkennen, sie lehrt uns das Einssein mit allem und mit der Weltenseele Brahman.

Wie die Pflanzen richten auch wir Menschen uns von der Erde zum Himmel auf, auch wir fühlen uns vom Licht angezogen und nähren uns von dessen Energie. Chemisch betrachtet ist unser menschliches Hämoglobin von der gleichen molekularen Struktur wie das pflanzliche Chlorophyll.

Einen vielfältigen Garten zu pflegen oder uns mit der wilden Natur zu verbinden, beides nährt all unsere Sinne, um sie danach still werden zu lassen. Im Schoss von Mutter Natur fühlen wir uns geborgen, sie nährt uns physisch und spirituell.

Lass uns Sorge zu allen Geschöpfen tragen!

3.
Okt

Werden – Sein – Vergehen – Wiedergeburt

Die Cyclamen mit zart lila Blüten, wohl in ihrer Gemeinschaft im rauhen Gebirge Korsikas, fragen keinen Moment nach dem „Warum?“ und „Wieso?“. Sie freuen sich täglich über ihr SEIN, bis spät in den garstigen Herbst, im tiefstem Vertrauen, dass es Herbst und Winter wird, bevor sie im nächsten Frühjahr aufs Neue erblühen – in frischer Farbe und Zartheit.
SA TA NA MA

2.
Okt

Pranayama im Herbst auf Korsika

Auf meiner September-Reise durch die gebirgige wilde Schönheit Korsikas überraschte mich bereits zu Beginn der kühle Herbst: kalte Nächte mit frostigen Morgennebeln, frische klare Sonnentage, zügiger Wind und eine dürre Macchia – im Hui waren meine Sommer-Lüste verweht und der trockene Herbst stimmte mich eher melancholisch als ferienübermütig.

Doch diese anfängliche herbstliche Melancholie entwickelte sich nur zum Besten! Einkehr nach dem hitzigen Lernsommer, ein zur Ruhe kommen und Loslassen von dem, was längst nicht mehr zu mir gehört, ein Klären und Ankunft bei mir selbst – um mit jedem Ausatmen etwas kleines sterben zu lassen und mit jedem Einatmen etwas neuem Raum zu schenken.

Das kühl goldige Sonnenlicht auf der Insel der Schönheit liess mich die Qualität des Elementes Metall, ein natürlicher Mut, spüren und es unterstützte mich in meiner täglichen Pranayama-Praxis. Ich liebe die Jahreszeiten der Übergänge – dieser Herbst ist einem Neubeginn gewidmet!

 

12.
Sep

Spanda Yoga, Körperintelligenz und Spiraldynamik®

Während meiner dreijährigen Medical Yoga Ausbildung im Spiraldynamik® Center für Yoga und Bodymind in Salzburg unter der Leitung von Eva und Ekke Hager-Forstenlechner habe ich nicht nur meine Asana- und Pranayama-Praxis verfeinert, sondern bin auch tief in die Spiraldynamik® eingetaucht.

Spiraldynamik®, was ist das?

Dieses anatomisch-funktionell begründete Konzept menschlicher Haltungs-und Bewegungskoordination fasziniert und begeistert mich seit dem ersten Kennenlernen und läßt mich nicht mehr los. „Eine Gebrauchsanleitung für den menschlichen Körper“ kann man es kurz fassen. Die Ausbildungsinhalte sind wesentlich komplexer und sie stellten mein eigenes Wissen und Körperbild immer wieder mal in Frage oder gar auf den Kopf.

Die Anatomie des Körpers gibt dessen Gebrauch vor

Aus der Frage „WARUM ist das so geformt?“ ergibt sich das „WIE benutze ich es am Besten?“

Warum steht das Fersenbein um 90 Grad verdreht? Warum haben wir im Unterarm zwei Knochen, im Oberarm nur einen? Warum ist der eine Muskel lang und schlank, der andere fächerförmig? Warum hat der Brustkorb 86 Gelenke? Erkenne ich den zu Grunde liegenden Bauplan, kann ich mein Wunderwerk Körper optimal bewegen und minimiere Abnützungs- und Verletzungsgefahr.

Die Auseinandersetzung mit all diesen Fragen läßt das Körperbild klarer werden, es tun sich wahrlich neue Dimensionen auf. Haltung und Bewegung analysieren, unkoordinierte Abläufe erkennen, koordiniertes Bewegen anbahnen, Bewegungsvielfalt kreieren, Integration in Alltag, Yoga und Sport. „Anatomisch intelligentes Bewegen“ könnte man auch schlicht sagen.

Im Zuge der Ausbildung hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Experten der Spiraldynamik® als Lehrer zu erleben, darunter auch den Mitbegründer des Konzepts Dr. Christian Larsen. Ein Arzt, der durch seinen weiten Horizont beeindruckt.

Persönlich hat mich die Kurswoche mit Christian Heel, dem Leiter der Spiraldynamik® Akademie in Zürich, tief berührt. Als Physiotherapeut und Spiraldynamiker der ersten Stunde lehrt und lebt er, wie Aufrichtung durch Entspannung, Stabilisierung in der Dynamik und Halt durch Ausdehnung funktionieren kann. Geduldig und unendlich wohlwollend propagiert er Vielfalt statt Einfalt, Diversität statt Einheitsideal, ermutigt zum Ausprobieren, motiviert und unterstützt beim Lernen. Er selbst schwingt ruhig und strahlend in seiner Mitte, ein Vorbild durch und durch.

So wenig erfreut ich anfangs über die Diplom-Prüfung war, hat doch die intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff zunehmend Freude und Begeisterung entfacht. Am 9. September habe ich die Diplomprüfung Spiraldynamik® Level intermediate bestanden und ich freue mich, mein tief und spiralig fundiertes Wissen zu leben und in meinen Yogastunden weiterzugeben.

27.
Jul

Yoga und die Goldrute

Yoga bedeutet in Indien In-sich-selbst-zu-ruhen oder Selbst-Verwirklichung. Der Inder erkennt darin, dass er eins ist mit der Gesamtheit der Schöpfung und zugleich eins mit Gott. Es ist das Ziel von Yoga. Es geht um die Wieder-Verbindung mit dem, von dem wir uns getrennt fühlen, um die Wiedererfahrung jenes inneren Lichtes, das immer in uns leuchtet, dessen Glanz wir jedoch vergessen haben.

Die Goldrute heisst auf lateinisch Solidago, was von solidum agere stammt: Solide machen, festmachen, gesund machen oder heilen. Das Wesen der Goldrute steht für Verbindung, Liebe und Trost und die Goldrute vermag das Getrennte oder Unvollständige zu einem Ganzen wiedervereinen und heil machen.

Mach dich auf, die strahlend gelben Blüten in der Natur zu finden und dein inneres Licht aufzudecken!

9.
Jun

Spanda Yoga Augenkissen und unsere Spende nach Nele Bazar

Danke euch, liebe Spenderinnen und Spender, für den Kauf eines Lavendel-Augenkissens und euren Beitrag an das Spital in Nele Bazar, Nepal. Dank eurer Spende konnte ich 340 Franken direkt überweisen. Das Geld wird für den Aufbau der Frauenklinik und für Medikamente gebraucht – Dhanyabad!

8.
Jun

Frühsommer, Holunder und die Feinheiten von Yoga

Die Kraft des Holunders drängt den Menschen zu dem, was er werden soll, zur Vervollkommnung und Heilung. Der Holunder lässt die Dinge ausreifen und er erlaubt, sie zum richtigen Zeitpunkt zu ernten, den nächsten Schritt zu gehen. Der Duft des Holunders wirkt schützend und heilend.

Die Zweige des Holunders wachsen gerade in den Himmel, um sich nach einer Zeit zurück zur Erde zu biegen. Er vergisst seine Wurzeln, seine Abstammung, nie und neigt sich zu allen, die mit ihm auf dem Weg sind. In seiner höchsten Blüte ist er in empfangender Geste zum Himmel geöffnet.

Der Holunder ist ein Baum der Schwelle, er steht am Übergang in die Anderswelt der Naturwesen und dem Reich von Frau Holle. Er erzählt uns von den Lebensvorgängen, von Werden, Reifen und Vergehen und auch von der Entwicklung über die Inkarnationen hinweg. Aus diesem Grund ist er für Räucherungen bei Uebergangsriten, wenn es darum geht, etwas Altes loszulassen, besonders geeignet.

29.
Mai

Yoga und Achtsamkeit

Achtsam zu sein bedeutet, im gegenwärtigen Moment offen zu sein und wertefrei anzunehmen, was ist oder sich zeigt. Eine achtsame Yogapraxis ermöglicht uns, unseren wahren Wesenskern zu erfahren und eine tiefe Verbindung mit dem Leben einzugehen.

10.
Mai

Spanda Yoga

Grosse Seher und Weise erfahren während ihrer Meditationen dasjenige, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält – das Klang- oder Schwingungsgewebe, aus dem alles in dieser Welt besteht. Diese Schwingungen werden im Yoga von Kashmir Spanda genannt, die Schwingungen der höchsten Realität, die Matrix allen Lebens in dieser Welt.

Diese Schwingungen, die uns mit allem und allen verbinden, wie auch meinen ursprünglichen Wesenskern, mein wahres Selbst, möchte ich durch meine regelmässige Yoga Praxis erfahren – ich lade dich herzlich dazu ein, einzutauchen und mitzuschwingen!

4.
Mai

Kostbarer Besitz

Die Tiere versammelten sich und klagten darüber, dass die Menschen ihnen stets Dinge wegnahmen. „Sie nehmen mir meine Milch weg“, sagte die Kuh. „Sie nehmen mir meine Eier weg“, sagte das Huhn. „Sie nehmen mir mein Fleisch und machen daraus Speck“, sagte das Schwein. „Sie jagen mich wegen meines Oels“, sagte der Walfisch. Zum Schluss sprach die Schnecke: „Ich besitze etwas, was sie mir mit Sicherheit weggnehmen würden. Wenn sie denn könnten. Etwas, das sie sich mehr als alles andere wünschen: Ich habe Zeit.“

J. Kornfield, C. Feldmann

 

 

13.
Apr

Zu Ostern

Das Leben wagen, das heisst wagen, in jedem Moment zu sterben, aber ebenso wagen, geboren zu werden, das heisst, durch grosse Etappen in unserem Leben zu gehen, wo das stirbt, was wir gewesen sind, um etwas anderem Platz zu machen, einer neuen Sicht der Welt – all das in dem Eingeständnis, dass es viele Stufen zu überschreiten gibt, bevor wir zur letzten Phase des Erwachens gelangen.

Arnaud Desjardins

7.
Feb

Zutrauen zu dem, was wir wissen und empfinden

Zu Beginn unserer Existenz, in der unvergleichlichen Süsse und dem Gefühl der Einheit, die wir im Mutterschoss erfahren, entdecken wir die Frische des ersten Augenblicks auf die Welt, der ersten Wahrnehmung und des ersten Kontakts; wir entdecken die unmittelbare physische Empfindung, die mit unseren fünf Sinnen und unseren Bedürfnissen verbunden ist. Es ist wesentlich, diese Unmittelbarkeit wieder zu wecken, das spontane Zutrauen zu dem, was wir wissen und empfinden, in seiner Ganzheit wiederzuerlangen.

Jack Kornfield

20.
Jan

Eins sein mit dem Atem

Durch die bewusste Wahrnehmung des Atems unterscheidet sich eine regelmässige Yogapraxis von anderen Fitnessaktivitäten. Diese klare gerichtete Aufmerksamkeit auf unsere beseelte Lebenskraft gibt uns die Möglichkeit, unseren ruhelosen Geist zu fokussieren, zur Ruhe zu bringen und sie erlaubt uns, zu unserem friedvollen, ruhigen und ausgeglichenen Kern zurückzukehren. Der Atem im Yoga ist die Brücke vom Grossen Ganzen zum Subtilen Feinen, vom physischen Körper zum wahren Selbst. Sich während der Yogapraxis des Atems bewusst zu sein erlaubt uns, diese Brücke zu queren und bei sich anzukommen.

25.
Dez

Die 12 Raunächte

Die geheimnisvollen Raunächte zwischen Weihnachten und Dreikönig sind eine Zeit der Reinigung, des Wandels und des Neubeginns. Auch heute noch können alte Rituale uns dazu anregen, über das alte Jahr zu sinnieren und uns Schutz für das neue zu wünschen.

Es ist eine Zeit, in der die trennende Haut zwischen Diesseits und Jenseits besonders dünn ist, in der Chaos mit Ordnung kämpft und wilde Geister und Dämonen durch die Lande ziehen. Es ist eine Zeit des Wandels und des Neubeginns, der Reinigung und der Besinnung.

Die Raunächte sind Losnächte. „Los“ kommt von „losen“, „vorhersagen“. Alles, was an diesen Tagen geschieht, hat eine besondere Bedeutung, selbst das, was scheinbar als unwichtig erscheint. Wer es versteht, kann die kommenden, dazugehörigen Monate im Vorhinein deuten oder sogar das bevorliegende Jahr kreativ selbst mitgestalten. Jeder Tag der Raunächte steht repräsentativ für einen (Mond)Monat im kommenden Jahr, und jede Raunacht bringt somit einen Samen – wenn wir ihn einbetten in die Kraft der Intention, lenken wir damit unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Vorhaben im kommenden Jahr.

Wir können die mystische Zeit zwischen den Jahren für persönliche Rituale nutzen. Räuchern hilft dem Menschen, aus dem Alltag herauszutreten, sich auf sich selber zu konzentrieren und seine Gedanken zu bündeln. Die Raunächte unterstützen uns beim Abschliessen, dankbar zu sein, zu verzeihen und loszulassen.

Salbei – hat eine starke Reinigungskraft
Weihrauch – bringt Segen, erhöht die Energie
Myrrhe – desinfiziert, klärt reinigt und gibt Ruhe
Myrthe – sorgt für Klarheit, Reinheit und bringt Frieden
Thymian – reinigt und stärkt die Energie
Styrax – gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe

21.
Dez

Winter-Sonnenwende: die dunkelste Nacht

In der tiefsten Dunkelheit der längsten Nacht gebiert die Erdgöttin, die als einstige Totengöttin das Reich der Unterwelt beherrschte, das Licht, das Sonnenkind. Die Nächte zwischen dem 21. und dem 25. Dezember werden als Mütternächte bezeichnet. Bedeutsam ist der Werde- und Geburtsvorgang, der stets durch weibliche Kräfte geleistet wird: Das Weibliche kommt zu Ehren, die Mütternächte sind den Frauen und der Mutter Erde gewidmet.

Typische Winterfarben sind Dunkelrot, Dunkelgrün und Silber. Sie stellen die Qualitäten dieser Jahreszeit dar: Rot hängt mit Weiblichkeit, Fruchtbarkeit und allem Irdischen zusammen, es hat eine erdende und kräftigende Wirkung. Grün steht in zahlreichen Schöpfungsmythen für den Urbeginn, das Leben an sich und für Wachstum. Silber wiederum ist die Farbe der Magie und des Zaubers, es repräsentiert das Weibliche und die Fortpflanzung.

31.
Okt

Your body is your temple

„Your body is your temple. Keep it pure and clean for the soul to reside in.“

B.K.S. Iyengar

Diese beiden Yoga-Bücher kann ich allen empfehlen, die sich vertieft mit Asanas befassen und deren Feinheiten erspüren möchten. Nimm deinen Körper als Gefäss wahr, wo du dich entspannt und in Ruhe niederlassen darfst!

8.
Okt

Achtsam sein

„Achtsam zu sein bedeutet, wach zu sein. Es bedeutet zu wissen, was wir tun.“

Jon Kabat-Zinn

 

Meistens gehen wir viel zu schnell, wir hasten nicht nur durch unseren Alltag, oft auch durch unser Leben. Haken die Punkte unserer to-do-Liste ab – und dennoch wird sie nie kürzer.

An Tagen, an denen unser Terminkalender besonders dicht ist, laufen wir automatisch schneller – und werden entsprechend unachtsamer. Wir eilen auch dann noch, wenn kein Grund zur Eile mehr besteht… das tut niemandem gut!

Früher oder später hat diese Eile negative Auswirkungen auf den Körper: Sie setzt Hormone wie Adrenalin und Cortisol frei, schwächt das Immunsystem, verschlechtert die Verdauung und die Stimmung.

Adrenalin und Cortisol versetzen das Gehirn in konstante Alarmbereitschaft, es sucht den Horizont nach Gefahren, nach Bären und Wölfen, ab und reagiert oft vollkommen übertrieben – wenn du unachtsam und nicht bewusst bist, was du da überhaupt tust.

Probiere mal aus, wie es ist, im Moment zu sein! Achtsam Schritt für Schritt zu gehen.

Morgen ist Sonntag, übermorgen sind Herbstferien. Ist dies nicht eine wunderbare Möglichkeit, deine Sieben-Meilen-Stiefel auszuziehen und einmal Schritt für Schritt zu gehen?

Geh raus in die Natur. Verbinde Dich mit ihr!

Nimm den frischen Waldboden und das kostbare Gras unter deinen Füssen wahr.

Verbinde dich mit dem gegenwärtigen Moment.

Sei ganz wach. Sei ganz da!

Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Erfahrung.

Genieße den Moment.

Und wenn du abschweifst, dann holst du dich wieder zurück.

 

Achtsam zu sein bedeutet zu merken, wenn wir mit unseren Gedanken schon wieder über alle Berge, im Gestern oder im Morgen sind!

Viel Spaß wünsche ich Dir bei dieser kostbaren Erfahrung!

30.
Sep

Herbst!

Auch heute präsentiert sich der Herbst als wunderbarer Tag.

Dem Herbst sind nach der traditionellen chinesischen Medizin das Element Metall und die Organ-Energien von Lunge und Dickdarm zugeordnet:

Dieses Metall-Element hat die Qualität eines natürlichen Muts, im Vertrauen erweitert sich unser natürlicher Raum des Lebens und Erlebens.

Das Metall-Element fördert Klarheit in unserer Atmung. Wir spüren Ruhe in uns und erkennen Gedanken und Gefühle, lassen uns aber nicht von ihnen davontragen – sie vermögen uns nicht den Atem zu rauben.

Ebenso stärkt das Metall-Element unser Immunsystem, welches uns vor Krankheiten, Süchten und Neigungen schützt.

5.
Sep

Pensées eines grossen Meisters

Nous souhaitons que le monde permette inconditionellement la réalisation de nos aspirations, et comme ce n’est pas le cas, nous sommes en proie à la souffrance. Notre recherche du bonheur est plus souvent fondée sur nos illusions que sur la réalité, il est vain d’essayer de modeler le monde à l’image de nos caprices: il faut transformer notre esprit.

Matthieu Ricard

4.
Jul

Zurück aus der Provence: Le Lavande

Le Lavande, Lavendel, ist eine bedeutende Seelenpflanze, deren Anwendung schon seit Jahrhunderten intuitiv verstanden wird. Der lateinische Ausdruck lavare (waschen, reinigen) bringt nicht nur eine stoffliche, sondern vor allem eine seelische Reinigung zum Ausdruck.

Lavendel wirkt klärend und beseelend; er reinigt das Seelengefäss und bereitet Raum für höhere subtilere Werte.

Lavendel bringt Ruhe und stärkt die Nerven. Dies erleichtert einerseits die Bejahung des persönlichen Weges und fördert die Annahme der nächsten Stufe.

16.
Jun

ein Gefühl von Glück und Freude in uns

Bevor wir in der Lage sind, uns um unsere inneren Schwierigkeiten zu kümmern, sollten wir in der Lage sein, ein Gefühl von Glück und Freude in uns entstehen zu lassen. So hat es uns Buddha gelehrt.

Dadurch werden wir nicht mehr von unserem Leid fortgerissen. Mit dieser Stabilität können wir uns unserem Leiden zuwenden, seine Ursachen erkennen und beginnen es zu transformieren.

Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen des Verstehens und der Liebe betrachten!

nach Thich Nhat Hanh

13.
Jun

Achtsames Atmen und Gehen

Eine grundlegende Praxis ist es, Körper und Geist wieder zu vereinen. Häufig ist der Geist nicht in der Gegenwart anwesend. Er ist gefangen im Denken, in Sorgen und Bedauern.

Es gibt viele Wege, den Geist zurück zum Körper zu bringen. Die beiden einfachsten, die uns immer zur Verfügung stehen, sind achtsames Atmen und achtsames Gehen. Der Atem ist eine Brücke, die den Geist mit dem Körper verbindet.

Wenn wir unseres Atems gewahr werden, können wir unseren Geist nach Hause bringen.

nach Thich Nhat Hanh

8.
Mai

Chrottebösch, Löwenzahn, Soustock oder Puggele

Betrachte ich den Löwenzahn in seinen verschiedensten Stadien und Ausprägungen, steht er für eine unbändige Kraft, Anpassungsfähigkeit und Wandel. Löwenzahn entgiftet, löst Stauungen und Erstarrungen und vermittelt neue Lebenskraft. Erfreue dich am Wunder der Natur!

22.
Apr

unzählige Spiegelungen von Monden überall

Buddha ist in uns

Ein Schüler fragt seinen Meister: „Was ist Buddha und was sind wir?“ Der Meister zeigt mit seinem Finger auf den leuchtenden Mond, der die Weisheit und das weibliche Prinzip symbolisiert, und sagt: „Schau dir den Mond an. Dieser Mond ist zum Beispiel Buddha. Aber es gibt viele Monde. Es gibt Monde in den Flüssen, es gibt Monde in den Seen, es gibt unzählige Monde in den einzelnen Tropfen. Es gibt Spiegelungen von Monden überall. Diese unzähligen Spiegelungen sind wir. Darum gibt es zwischen Buddha und uns keinen Unterschied, es gibt nichts Trennendes. Das, was unserer wahren Natur des Geistes entspricht, ist Buddha. Das ist in uns.“

Das ist das Schöne daran. Wir haben etwas Göttliches in uns, im göttlichen, trans-zendentalen höchsten Zustand, egal in welcher Kultur oder Religion. Es ist in uns, das ist unsere wahre Natur. Diese wahre Natur ist in unserem Inneren versteckt, im Inneren verpackt. Falsche Sicht, falsches Streben und falsches Handeln verschliessen unser Inneres und wir brauchen tausend Schlüssel, um es zu öffnen. Diese Schlüssel sind Satoris, einzelne kleine Erleuchtungen.

Aus Loten Dahortsang „Was ist Meditation“

8.
Apr

Frühling!

Hörst du, spürst du, wie es knuspert im Wald und die Blüten und Knospen wild aufbrechen? In unseren Wäldern erwacht gerade das Frühlingsholz! Dem Holz-Element werden im Taoismus die Qualitäten des Wachstums und der Regeneration aus sich selbst heraus zugeschrieben, das Holz wächst ohne Hast und ohne Rast immer dem Licht zu.

Nimm dir Zeit, in Weile durch das Gehölz zu strolchen, die frischen Triebe zu ent-decken – und dabei deiner wahren Natur, deinem göttlichen Kern, einen saftigen Schritt näher zu kommen! Sat Nam.

20.
Mrz

Zum Frühlingsbeginn

Noch bevor die Bäume wieder Blätter tragen, erheben sie ihre kleinen Häupter; eine Fülle weisser Tupfen, die unbändig den Waldboden sprenkeln und Kunde tragen von all dem, was kommen wird. Buschwindröschen tanzen zum Lied eines Sommers, den sie selbst nie erleben. Ihre Blüten zählen zu den ersten, die sich entfalten, denn nur, wenn die Wälder noch karg sind, finden diese Blumen genügend Licht um zu gedeihen. Sie wiegen sich in Sonnenstrahlen, die noch kaum mehr als das Versprechen von Wärme in sich tragen, huldigen den länger werdenden Tagen, dem wiederkehrenden Leben. Buschwindröschen sind der Hoffnungsschimmer nach der Dunkelheit, und in diesen ersten lichten Wochen des Jahres schenken sie uns ihre ganze Kraft. Sie blühen zu Tausenden, dicht an dicht, immer weiter, immer schöner, begleiten unsere Träume, unsere Sehnsucht, bis der Frühling endgültig anbricht. Dann, wenn auch die Wälder erwacht sind, ziehen die kleinen Blumen ihre Blätter ein. Als hätten sie niemals existiert, verschwinden sie, werden unsichtbar, der Hauch einer verlorenen Erinnerung.

Ihr Tanz endet so plötzlich, wie er begann. Doch tief unter der Erde, verborgen vor den Augen dieser Welt, schlummern sie und sammeln ihre Kraft. Warten, geduldig und vergessen, bis das Lachen des Sommers verklingt, bis die Blätter der Bäume welken und fallen, und sich die Stille des Winters über das Land breitet. Sie warten, sammeln sich, harren aus. Bis zu jenem einen Tag im Frühjahr, an dem ihr Tanz von Neuem beginnt – und aus Erinnerung die Hoffnung wird. Auf alles, was kommen mag.

14.
Mrz

Achtsamkeit

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man so gar nichts tun kann: der eine heisst gestern, der andere heisst morgen. Also ist heute der richtige Tag um zu lieben, zu glauben, zu handeln und vor allem zu leben.

Dalai Lama

19.
Feb

Zurück aus Kathmandu

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt, und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden.

Buddha

21.
Jan

Winterweiss und Wechselatmung

Wie Watte legt sich das Weiss über die Landschaft, die Stille ist überwältigend. Jetzt ein Spaziergang! Mit knirschendem Pulver unter den Winterstiefeln und dem leisen Wusch, wenn ein Batzen Schnee von einem Tannenzweig herunterrutscht. Das glitzernde Weiss des Winters und die Stille wirken besänftigend und laden zur Einkehr ein.

Praktiziere nach einem Spaziergang an der frischen Luft Nadi Shodana Pranayama. Dabei werden die Atemwege gereinigt und du fühlst dich zentriert mit einem klaren hellen Geist:

Bevor du beginnst, atme einige Atemzüge durch beide Nasenöffnungen. Danach verschliesst du die rechte Nasenseite und atmest durch die linke Nasenöffnung ein. Schliesse nun die linke Seite, während du rechts ausatmest. Atme rechts ein, um daraufhin links auszuatmen. Praktiziere zwölf Durchgänge und spüre Nadi Shodana Pranayama nach.

Dein Geist ist ruhig, hell, klar und bereit für die Meditation.

12.
Jan

Gifts from the heart

spanda yoga Necessaire: Das unverzichtbare Necessaire für dich, dein Yoga-Gspänli, deine beste Freundin, deine Schwester – schlicht und für alle, die du besonders und aus ganzem Herzen magst!
Handgefertigt in der spanda yoga Manufaktur.

1.
Jan

Zum neuen Jahr!

Die Natur ist die grosse Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.
Sie gibt ihm die grossen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen Entwicklung erhabenen Gelassenheit.

Christian Morgenstern